Zu wenig

Zu wenig

2. Liga 4. Runde

Vienna vs Liefering 0:0 (0:0),

Hohe Warte

Tore: -

2004 ZuschauerInnen

22. August 2025

Das zweite Heimspiel der Saison stand an und die Hohe Warte war mit mehr als 2.000 Besucherinnen und Besuchern ziemlich gut gefüllt. Obwohl der Gegner kaum unattraktiver hätte sein können. 

Nach der Niederlage in Sankt Pölten sehnten wir uns nach einem weiteren Sieg, um den Abstand an die Spitze so gering wie möglich zu halten. Das ist zwar gelungen, doch zufrieden war nach dem 0:0 keiner. 

Das Spiel begann relativ ereignisarm und so sollte es die 90 Minuten über bleiben. Luxbacher und Djuricin prüften Liefering-Goalie Zawietschky, ihre Abschlüsse waren allerdings zu zentral. Kurz vor der Pause setzte Luxbacher zu einem seiner genialen Tempodribblings an, wurde im Strafraum zu Fall gebracht. Schiedsrichter Ristoskov ließ aber weiterlaufen. Die größte Chance für Blau-Gelb kreierten die Lieferinger selber: Ein abgefälschter hoher Ball ging beinahe ins eigene Tor - die Latte rettete. Nach Seitenwechsel fand die Vienna meist erneut nur Halbchancen vor, blieb aber dominant. Auf einen einzigen tödlichen Pass warteten die 2004 Fans vergeblich. Liefering hatte gar noch den Lucky-Punch am Fuß, Verhounig vergab gegen Unger aber stümperhaft. Eine extra Erwähnung hat sich Jürgen Bauer verdient: Nach dem Spiel bedankte sich die Mannschaft für den Support und trabte hinter Kapitän Luxbacher in Richtung Kabine, Bauer arbeitete vehement darauf hin, die Mannschaft fürs gemeinsam Abklatschen zum Block zu führen. Die vom Kapitän befürchtete Standpauke der Fans blieb aber komplett aus. Jede und jeder einzelne richtete ausschließlich positive und aufmunternde Worte an die Spieler, bekräftigte den bedingungslosen Support und versuchte die bitter enttäuschten Jungs aufzumuntern. 

Die Vienna spielte wieder im 4-2-2-2 bzw. 4-2-3-1 und setzte auf die exakt gleich Elf wie letzte Woche. Lediglich Pistrol rückte für den verletzten Okungbowa in den Matchkader. Vor Tormann Unger, der wenig zu tun hatte, spielten Rosenberger (der schon bessere Tage hatte, aber nicht abfiel), Szerencsi (durchaus stabil), Bauer (ebenso, mit vielen Anweisungen), und Nnamdi (sehr bemüht und aktiv). Stratznig und Zimmermann blieben farblos, Ungar (der sich erneut verletzte) und Luxbacher wieder sehr bemüht. Abdijanovic solide aber nicht zwingend, Djuricin der aktivste vorne. Seo bekam erstmals mehrere Minuten, konnte aber sowie Edelhofer kaum Akzente setzen. Titkov und Schmidt spielten zu kurz. 

Dank dem Patzen der Konkurrenz sind wir maximal drei Punkte hinter der Spitze. Dennoch muss in der englischen Woche eine deutliche Leistungssteigerung und eine Änderung der Taktik her. Es braucht mehr Offensivaktionen.

First Vienna News


















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